Schlagwort: politik

  • Zum Beispiel: Pflege

    Denn all diese Beitragserhöhungen waren nicht dazu gedacht, langfristig eine sichere Finanzierung der Sozialen Pflegeversicherung zu garantieren, sondern kurzfristig Löcher zu stopfen, um sich Zeit zu verschaffen für eine größere Reform.

    taz.de – Pflegeversicherung unter Druck

    Klingt für mich nach einem Muster. Reform der Pflegeversicherung? Jahrelang verpasst. Reform der Rentenversicherung? Jahrzehntelang nicht so richtig angefasst. Weiterhin Gesundheitssystem, Infrastruktur, Digitalisierung, Klima, Bildung etc. Eine Ansammlung von Halbherzigkeiten und schlecht gestopften Löchern. Und jetzt haben wir auch noch einen Krieg an der Backe, der Ressourcen bindet, die anderswo dringender benötigt werden. Es ist zum Mäusemelken*.

    Und es ist ja nicht so, dass die Leistungen des Pflegegrades 1 super unnötig sind und deswegen einfach so wegfallen können/ sollten.

    Es geht um solche essenziellen Dinge wie zweimal im Monat eine Putzhilfe finanzieren zu können; oder jemanden zu bezahlen, der die Einkäufe erledigt. Es geht auch um Sturzprophylaxe: darum, Oberschenkelhalsbrüche zu vermeiden, indem die Türschwelle zur Küche eingeebnet, indem die Dusche barrierefrei umgebaut wird. Ende 2024 waren den Angaben zufolge rund 863.000 Menschen im Pflegegrad 1 eingestuft.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese 131 Euro deutlich mehr wert sind, als man beim ersten Draufschauen denken mag.

    Fediverse-Reaktionen
  • Reblog via Christian Stöcker

    „There had been no working groups. The Defense Department had produced no estimates of the troop numbers required, or cost estimates, or even an outline of how it might work.
    There was little beyond an idea inside the president’s head.“

  • Wenig überraschend: die AfD setzt auf diese Strategie im Wahlkampf – aber auch in den Feeds und Timelines von demokratischen Parteien wie der FDP oder dem BSW finden sich Aussagen, die entweder irreführend, nicht belegbar, abwertend oder schlicht falsch sind.

    Bezahlter Hass: Parteien schalten irreführende Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram