Mach ich nicht mehr, ist anstrengend. Ja, es ist heiß (gerade), ja, ein Unwetter hat in dreißig Minuten so viel Regen abgeworfen, wie sonst im ganzen Monat nicht und die Straße stand für eine Stunde unter Wasser (letzten Samstag) und so weiter.
Ich rege mich drüber auf, aber jetzt dann doch nicht mehr. Ich kann es nicht ändern, es kommt jetzt so, wie vorhergesagt, und gut ist es.
Worüber ich reden möchte, ist Klima! Ständig, dauernd, den ganzen Tag (oft). Und natürlich wurde bereits alles gesagt und manches getan. Und trotzdem geht es den Bach runter. Und die, die es interessieren sollte, machen lieber was anderes. Politik für die eigene Lobby, Politik für Menschen mit rechtsextremen Hintergrund, zaghafte Politik, ängstliche Politik.
Und ja, ich bin ja selbst nicht nur Opfer, auch Täter. Und gerade deswegen zeige ich mit dem Finger auf die Politik. Die Erdverbrennung kann nur gesellschaftlich gestoppt werden, nicht mehr individuell und im Kleinen. Das kann doch nur groß gedacht werden oder wir verbrennen, wie die Zwerge im Drachfeuer am einsamen Berg (scnr).
Und jetzt bestelle ich mir ein Balkonkraftwerk, damit die Wärmepumpe im Sommer wenigstens kostenlos kühlen kann. Nimm das, Wetter! Und Klima!