Blick aus dem Fenster, auf der halben Wiese eine Menge rosafarbener Blütenblätter, chaotisch verteilt vom Wind. Ein lustiger Spruch fällt mir ein, dazu der Ansatz eines zarten Lächelns. Man will ja nicht nur mürrisch sein. Es riecht nach frischem Kaffee, die Maschine arbeitet, laut zischend, brummend, ratternd. Der Himmel stark bedeckt.
In der Bahn einen Platz gefunden, es ist eng, ich höre aber nichts anderes als Musik. In den Tunnel einfahren, vorbei an Bahnhöfen, Kontrast zwischen Hell und Dunkel, ständiges Kommen und Gehen, ganz normal, wie das so ist.
Let´s take a ride and run with the dogs tonight.
Am Bildschirm: Abarbeiten. Sortieren. Ordnung herstellen. Hätte man von Anfang an ein gutes System entwickelt, man säße nicht hier und sortierte Dokumente, Daten, Schnipsel und hätte mehr Zeit. Aber wofür? Keine Ahnung. Ich bin hier nicht der Ingenieur, ich bin nur für die Inhalte da.
Die Nationalhymne wurde gesungen, davor und danach ein wenig Jazz und Reden. Keine Getränke, deswegen früher Feierabend. Spaziergang durch den Tiergarten, Ruhe und Vogelgezwitscher, entfernt der Lärm der Großstadt, näher kommend, Touristen gehen vorüber, fotografieren und ich frage mich, auf wie vielen Aufnahmen fremder Menschen man auch mich sehen kann.