Schon vor Jahren dachte ich mir immer, wenn ich im Internet las und ganz im Besonderen hier, dass es doch nett wäre, selbst mal was aufzuschreiben. Und nun stellte ich fest, dass ich das ab und zu schon seit bald 20 Jahren mache – immer mal wieder, wie zum Beispiel hier. Irgendwie macht es immer noch Spaß, auch wenn ich es immer noch regelmäßig vernachlässige, um dann wieder zurückzukehren. Also formuliere ich nun den Wunsch an mein eigenes Ich, mit ein wenig Disziplin ein wenig mehr Regelmäßigkeit in dieses Dingens zu bringen, um dem erwähnten Spaß ein wenig mehr Dauerhaftigkeit zu gönnen. Na dann.
#
TLDR: Ich hasse Schubladendenken und selbiges verursacht bei mir ziemliche Bauchschmerzen.
Lese und höre in letzter Zeit viel über „die Linken“ und fühle mich selbst dabei merkwürdig angegriffen. Dabei habe ich mich selbst nie als „Linken“ wahrgenommen. Na ja, vielleicht bis auf die Zeit, in der ich voller Idealismus an das Gute im Menschen glaubte. Heute – um Jahre gealtert und nicht mehr ganz so blauäugig – arbeite ich eher daran, die Welt nicht ganz so zynisch zu sehen. Trotzdem fühle ich mich angegriffen, wenn virtuelle Diskurse zum Thema „Links“ aufgemacht werden, vor allem, weil mir die generelle Schubladisierung ziemlich auf den Zünder geht. Als wäre jemand, der sich für eine gerechtere Verteilung von Ressourcen einsetzt, gleichzeitig jemand, der die Vermögenden nicht nur gleich ganz enteignet, sondern diese auch noch in einen Gulag am Ende der Welt befördert. Also so hört sich das manchmal an. Was für ein Quark.
#
In einem Alter sein, in dem Kinder ausziehen wollen und werden.
#
Da ich selbst kein Sysadmin bin, sondern nur Hobbybastler, engagierte ich ChatGPT, um mich bei der Einrichtung von Home Assitant zu unterstützen. Stellt sich raus: RTFM! Sonst muss nämlich ChatGPT die Fehler, die es selbst eingebaut hat, auch noch selbst ausbügeln. Ansonsten ist so ein Chatbot trotzdem hilfreich, vor allem, wenn man nach stundenlangem Einlesen in Dokumentationen auch wirklich weiß, was man tut. Der Chatbot ist – derzeit – also auch nur eine Art Taschenrechner für Sprache. Oder so