Journal – 30.04.2025

Fünf Tage Paris – von einer Großstadt in die nächste, wobei natürlich nicht Berlin mit Paris verglichen werden soll. Unterbewusst macht man es trotzdem. Die üblichen Sehenswürdigkeiten wurden besichtigt und dem jugendlichen Kinde gezeigt und auch erklärt. Alles in allem ein recht anstrengender Ausflug – mehrere zehntausend Schritte täglich – und hängen geblieben ist eine leichte Frankophilie, wenn man so will, und der Wunsch, die rudimentären Kenntnisse der französischen Sprache weiter zu vertiefen. Beim nächsten Mal vielleicht die Provence?

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Mein Lieblingsbild aus Paris:

Ein Porträt eines vermensschlichten Hundes mit Monokel in einem runden vergoldeten Rahmen.

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Das schlechte Gewissen am Flughafen und der Wunsch, in Zukunft größere Städte eher zu meiden. An der mecklenburgischen Seenplatte ist es doch auch sehr schön!

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Früher war nicht alles besser. Ich habe vieles intuitiv erledigt und selten Listen gebraucht. Meistens hat das gut funktioniert, hin und wieder bin ich dabei aber auch in Sackgassen geraten und musste umdenken, neue Wege finden. Das kann hilfreich sein, um Erfahrungen zu sammeln – über sich selbst, über andere, über Beziehungen und über das Leben insgesamt. Es kann aber auch problematisch werden, etwa wenn sich herausstellt, dass ein Lebensentwurf nicht durchdacht war und ein Neustart nötig wird.

Listen können solche Fehler nicht verhindern. Aber ich habe gelernt, dass sie mir dabei helfen, Dinge bewusster zu betrachten und mögliche Stolperfallen früher zu erkennen. Inzwischen beschränke ich mich nicht mehr auf Einkaufs- oder Wunschlisten. Ich habe To-Do-Listen zu ganz unterschiedlichen Themen – sie geben mir Struktur und erleichtern es, den Überblick zu behalten.

Fehltritte passieren mir trotzdem noch. Aber ohne sie würde ich wahrscheinlich weniger dazulernen.

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Nächste To-Do-Listen: Home Assistant, Nextcloud und automatische Bewässerung (diy)