dies & das

  • Links – 25.02.2026

    aber trotz­dem, wie ab­surd: ein kul­tur­gut wie „direchte sen­dung mit der maus“, das von der ge­sell­schaft mit fern­seh­ge­büh­ren fi­nan­ziert wur­de, ist für die ge­sell­schaft di­gi­tal nicht als ar­chiv ver­füg­bar. was für eine bil­dungs­lü­cke, bzw. was für ein schatz das wäre, stün­de uns eine ge­pfleg­te bi­blio­thek der fern­seh­ge­schich­te zur ver­fü­gung, statt ge­le­gent­lich pri­vat auf you­tube hoch­ge­la­de­ner schnip­sel aus der öf­fent­lich recht­li­chen his­to­rie.

    ist de­pu­bi­zie­ren bil­dungs­feind­lich? – wirres.net

    Ich rege mich innerlich desöfteren übers depublizieren auf, vor allem immer dann, wenn meine geliebten Schätze des öffentlich-rechtlichen Fernsehens mir nichts, dir nichts aus den jeweiligen Mediatheken verschwinden und wer weiß wann erst wieder auftauchen. Inzwischen versuche ich, meine eigene Mediathek mit diesen Schätzchen zu füllen, was dank MedithekViewWeb ganz gut gelingt. Ist aber dank exorbitant steigender Speicherpreise wahrscheinlich auch keine geeignete Lösung.

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    Epstein. Fünf Annäherungen – Fliegende Bretter [q]

    Ein Thema, dem ich bisher eher ratlos gegenüberstand.

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    Physics of Data Centers in Space- Isotopp

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    How passkeys work – Cassidy Williams

    Es ist einfach kompliziert.

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  • Schnpsl X

    If „hallucination“ describes the AI seeing what isn’t there, semantic ablation describes the AI destroying what is. We are witnessing a civilizational „race to the middle,“ where the complexity of human thought is sacrificed on the altar of algorithmic smoothness. By accepting these ablated outputs, we are not just simplifying communication; we are building a world on a hollowed-out syntax that has suffered semantic ablation. If we don’t start naming the rot, we will soon forget what substance even looks like.

    Why AI writing is so generic, boring, and dangerous: Semantic ablation – The Register(q)

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    Pomelo – lecker, aber blöd zu essen.

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    Winterdepression, was wohl auch daran liegt, dass die Januare, Februare und Märze der letzten Jahre verschiedenste negative Erlebnisse und Emotionen mit sich brachten, die im Sommer irgendwo in der letzten Ecke des Unterbewusstseins schlummern und die regelmäßig, wenn die Zeit wieder reif ist, an die Oberfläche wabern.

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    Soziale Ätzwerke.

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  • Schnpsl IX

    Lange nichts mehr aufgeschrieben, stattdessen Hühnerbrühe und Skyrim. Krank auf der Couch gegammelt, dutzende Packungen Papiertaschentücher verbraucht und nicht einmal was gelesen. Dafür Sudoku!

    Keine Energie, Männerschnupfen.

    Nach Tagen merkt man dann, wie die Energie wieder zurückkehrt und wie einen dieses Gegammel, dass man drei, vier Tage so sehr liebte, unendlich anödet. Und dann steigt man wieder ein, in den Alltag, die Verpflichtungen, die Mails und Telefonate und so weiter und schon sehnt man sich zurück, nach dem Gammelleben und der Couch, nach der Ruhe und dem Stillstand.

    Dann aber: Ein schöner Sonnenaufgang.

     

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  • Schnpsl VIII

    Morgens pladdert Regen an die Fenster, aufs Dach, es sind -4 Grad. Da alles verschneit ist, hält sich die Vereisung in Grenzen, man regt sich auch nicht mehr auf. Homeoffice rettet den Tag.

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    Störender Lärm des nervigen Lüfters eines neuen Thinkpads, dass sich stundenlang mit Neuinstallationen beschäftigt.

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    Bin scheinbar Teil eines Bürokratiemonsters und komme da nicht mehr raus.

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    Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder, große Sorgen.

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    Liegt es eigentlich am Alter, dass man scheinbar immer weniger positiv in die Zukunft schaut oder ist es die Flut an negativen Nachrichten, die ständig auf einen einprasseln, wenn man sich nicht regelmäßig mit Corgi-Reels bei Instagram ablenkt?

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    Ein kleiner von mir allein steuerbarer Bot in meinem Rechner, der auf Zuruf Dinge erledigt, regelt, whatever, aber gleichzeitig nicht gefährlich ist? Eigentlich so etwas, nur in weniger bedrohlich und beängstigend. Freitagabend auf der Couch liegend, per Messenger dem Bot sagen, er solle doch mal Jellyfin auf dem Homeserver zum Laufen bringen, damit man sich durch seine eigene Mediathek suchten kann. Klingt ganz nett.

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  • Alles abschalten und sich verstecken wollen

    Neulich im Wartezimmer beim Arzt: Patient kommt rein mit Termin, aber schaut trotzdem irgendwie mürrisch, vielleicht weil es draußen furchtbar kalt und unglaublich glatt ist. Er erfährt von der medium freundlichen Dame am Empfangstresen, dass der Termin, den er über eine bekannte App buchte, nicht für Kassenpatienten sei und er nun entweder wieder gehen (Wir haben keinen Platz mehr für Kassenpatienten!) oder den Termin wahrnehmen und selbst bezahlen könne. Darauf entspann sich eine bisweilen leicht vorhersagbare Diskussion, die in einer Fundamentalkritik am Gesundheitssystem (so wie wir es aus sozialen Netzen kenn nur in echt!) gipfelte und in der Aussage, bei der sich beide wieder zusammenfanden, dass man ja DIESE Regierung nicht gewählt habe.

    Häh?

    Eine Twitter-Diskussion (wie damals), in der man quasi vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt, in real life und das war für den Beobachter nicht nur unangenehm, sondern hinterlässt einen eher sprachlos und mit Fragezeichen.

    Die bekannte Arzttermin-App funktioniert doch leider nur noch so, dass einem möglichst private Termine angezeigt werden, quasi ausnutzend, dass Arzttermine für jedermensch schwer zu bekommen sind. Was oft dazu führt, dass Arztpraxen dieses System nicht mehr nutzen. Aber vielleicht wusste der Herr das noch nicht oder es ist jetzt erst bewusst geworden. Und dann diese Fundamentalkritik an allem. Das System, die Behörden, DIE REGIERUNG!

    Unangenehm.

    Und dann auch noch die Frage, die unbeantwortet blieb, wenn man denn gewählt haben mag, wenn nicht diese ominösen DIE? Ich befürchte, die Antwort zu erahnen und behaupte einfach mal, dass der Herr nach der nächsten Wahl sein blaues Wunder erleben könnte. Und ich würde mich gerne irren.

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  • Fernsehen heute

    Ich schrieb einen Beitrag, in dem ich darzustellen versuchte, wie mich das sich durch Werbung und Plattformzerklüftung geprägte Streaming nicht nur ziemlich nervt, sondern an das längst hinter mir gelassene lineare Fernsehen und seine Unbenutzbarkeit (für mich jedenfalls) erinnert. Der Text klang total blöd und gar nicht nach mir und auch der Versuch, mit KI irgendwas zu retten, machte es eigentlich noch viel schlimmer, so dass ich es lieber beim Eingangssatz belasse und einfach weitergehe, zum nächsten Punkt. Das passt ohnehin besser zu mir.

     

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  • Links vom 27.01.2026

    “Big tech platforms are not addictive accidentally, they’re addictive by design,” says Kardaras. “They’re selling their product by targeting the vulnerable: if the algorithm detects that a young person has a body image issue or is struggling with self-harm or depression, then they bombard them with content on that subject that exacerbates their mental unwellness.”

    My analogue month: would ditching my smartphone make me healthier, happier – or more stressed? – The Guardian [q]

    Anekdotische Evidenz: Spielte jahrelang ein Spiel auf dem Smartphone, dass mich immer unruhig machte und Stress auslöste. Trotzdem wollte ich nicht aufhören. Im Gegenteil, ich konnte es gar nicht. Machte dann 2 Jahre Pause und installierte es vor kurzem erneut: Mit gleichem Ausgang. Ständiger Stress, Anspannung, Unruhe, Fomo. Seit ich es wieder gelöscht habe, geht es mir wieder deutlich besser.

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    Müggelsee on the Rocks – holy fruit salad!

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    You only find nowhere on the way to somewhere, Devin Lunsford – this isn’t happiness

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    The Web For All is a marked improvement, widespread global internet access is a marked improvement, and what I’m asking you to consider is what it used to feel like to use these tools, and what we’ve lost in the Big Tech, Web 2.0 and web3 devouring of the ’Net.

    A website to destroy all websites – henry.codes

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  • Eis

    Ein schwarze Kette voller Eis und verschwommenem Hintergrund.

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  • Schnpsl VII

    „Manchmal passieren schlechte Dinge einfach.“

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    Schneehimmel mit Rauhreif.

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    ARD-Mediathek: In höchster Not – Und sich nach der letzten Folge fragen: Wie, das wars schon? Eine der besten Dokus des Jahres.

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    Es ist wieder diese Zeit, in der dich nach einem grauen Tag kurz vor dem Einschlafen Gedanken an Dinge heimsuchen, die du eigentlich ganz unten, ganz hinten in deinen gedanklichen Schubladen verpackt hast. Aus Gründen. Dann liegst du da und bist platt und erschrocken und es einfach nur dunkel und kalt und du fühlst dich übermannt, von allem und lenkst dich, mit einem blöden Buch, das aber in genau dieser Situation perfekt ist.

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    15 years – fühlt man.

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  • Schnpsl VI

    Eine Frau im Bus, ready zum Ausstieg, dabei grinsend, warum? Außerdem ein Mann, der wie Putin aussieht.

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    Es gab und gibt in der Neuzeit unterschiedliche Haltungen, Weltbilder, Menschenbilder, unterschiedliche Vorstellungen, wie mit Natur, Technik, Wertewandel, Neuerungen und Traditionen umzugehen ist. Rechts und links: Das ist ein Schema, um diese Unterschiede zu fassen und zu ordnen.

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    Achtung, anekdotische Evidenz: Ich nutze KI-Tools und bin da auch neugierig und experentierfreudig, aber auch skeptisch. Zum Beispiel bei der Zusammenfassung von Suchergebnissen in einer Suchmaschine. Schnell erkennt man, dass sich diese sich manchmal so verhält, wie jemand, der keine Ahnung von Suchmaschinen hat und einfach auf die drei ersten SEO-optimierten Suchergebnisse zugreift, diese zusammenfasst und präsentiert. Ich stelle die trotzdem nicht aus. Allein, um den Fortschritt miterleben zu dürfen. Irgendwann mal.

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    Mich selbst dabei beobachtet, wie viel Freude ich beim weihnachtlichen Schmücken der Behausung empfinde. Ein Gegenpart zur Dunkelheit da draußen, wahrscheinlich.

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    The initial questions often involve wordplay and idioms, requiring a deep understanding of the German language. These proved most challenging for LLMs, though they are easily solvable by the average German.

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    Wieder mal so ins Internet reinbrabbeln fühlt sich irgendwie super an. Wie früher schon.

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